Wörgötter-Pass Bad Reichenhall 2001 e.V.
zur Pflege von Tradition & Brauchtum


Perchtenbrauch & Verein


 

Das "Perchtenbrauchtum" gehört zu den alpenländischen Bräuchen, die in weiten Teilen Österreichs und Bayerns verbreitet sind. Der "Percht" tritt ursprünglich nur in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr auf, genauer gesagt in den "Rauhnächten"

(zwischen 25.12. und 06.01.).

 

Das Wort "Percht" leitet sich von der Sagengestalt "Perchta" ab, die Faulheit und Verstöße gegen das Festspeisengebot mit Albträumen bestrafte oder ihren Opfern schlimmstenfalls den Bauch aufschlitzte, welcher dann mit Steinen gefüllt, und das Opfer anschließend in einem Brunnen versenkt, wurde. Ihr widerlich riechender Atem kann der Sage nach blenden oder gar töten.

  

Der Percht ist mit einem dicken Fell bekleidet, trägt einen Schellengurt um den Bauch und hat einen Rossschweif bei sich, mit dem er das Böse von den Menschen abkehrt.

Der Percht schlägt jedoch niemals fest mit seinem Rossschweif .

Typische Merkmale eines Perchts sind:

  • zwei (oder mehr) Hörnerpaare
  • Widderhörner als Ohren
  • bewegliches Klappmaul
  • Schellen
  • Schaf- oder Ziegenfell
  • Rossschweif